… hat ganz dolle Angst

Von wegen Frieden durch den Euro – das Gegenteil ist der Fall! Wir gehen auf bürgerkriegsähnliche Zustände zu! Wir sehen die fehlgelenkte Integrations- und Einwanderungspolitik, die Früchte, Parallelgesellschaften mit Paralleljustizen, mit Blut, was da fließt, was wir schon gar nicht mehr veröffentlichen in Zeitungen – die Fakten würden uns zu sehr erschrecken. (Thüringer AfD-Landessprecher Matthias Wohlfarth in einem Interview im März 2014)

Wir werden die zivilisierte Welt gegen den radikal-islamistischen Terrorismus vereinen, der völlig vom Antlitz der Erde verschwinden wird. 
(Trump in seiner Antrittsrede)

Der kleine Populist nutzt die Emotionen, Vorurteile und Ängste der Bevölkerung für eigene Zwecke. Dabei ist es aber sehr häufig so, dass es eigentlich gar nicht Ängste sind, sondern Vorurteile, die ganz im eigenen Sinne die eigene Identität und die eigene Gemeinschaft stärken. Vorurteile sind sehr praktisch, um sich von anderen Gruppen abzugrenzen – am besten wenn man so tut, als müsste man Angst vor ihnen haben.
Die Sprache verdeutlicht dies: „Flüchtlingswelle“, „Überfremdung“ und „Islamisierung“ sind zum Beispiel Begriffe, die Angst machen könnten.

Gibt es wirklich Gründe so viel Angst zu haben? Stimmen die Vorurteile?